Die an den einzelnen Stationen gemessenen NO2-Konzentrationen zeigen einen ausgeprägten Tagesgang. Die obere Abbildung zeigt als Beispiel den Tagesgang der NO2-Konzentration in der Außenluft aufgrund von stündlichen Messungen an der Messstelle Am Neckartor. Es handelt sich hierbei um Wochenmittelwerte für den Monat April 2018, d.h. hierbei wurden die zu einer bestimmten Stunde gemessenen Werte jeweils über die ganze Woche gemittelt. Es zeigt sich, dass die NO2-Konzentration stets qualitativ den gleichen Tagesgang hat: Die Werte nehmen zunächst ab und durchlaufen um 03:00 Uhr frühmorgens ein Minimum. Danach durchlaufen sie während der morgendlichen Rush-Hour zwischen 07.00 und 08:00 Uhr ein relatives Maximum. Im weiteren Tagesverlauf sind die Werte dann wieder niedriger, um dann in der abendlichen Rush-Hour zwischen 18:00 und 22:00 Uhr ein absolutes Maximum zu durchlaufen. Zur Verdeutlichung sind in der unteren Abbildung die Monatsmittelwerte mit der jeweiligen statistischen Streubreite dargestellt. So zeigt sich, dass das morgendliche Maximum mit etwa 92 µg/m3 nahezu doppelt so hoch ist wie das morgendliche Minimum von etwa 54 µg/m3. Das Minimum um die Mittagszeit ist mit 70 µg/m3 etwa 25 % niedriger als die Maxima während der Stoßzeiten.

 


 

Tagesgang der NO2-Konzentration in der Außenluft nach stündlichen Messungen an der Messstelle Am Neckartor (Wochenmittelwerte: Stundenwerte jeweils über alle Tage einer Woche gemittelt, April 2018)

 


 

Tagesgang der NO2-Konzentration in der Außenluft nach stündlichen Messungen an der Messstelle Am Neckartor (Monatsmittelwerte: Stundenwerte jeweils über alle Tage des Monats gemittelt, April 2018)